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Jod

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About the collection

Verfasst vom Plenthera-Team (orthomolekular geschult). Wissenschaftlich geprüft im Oktober 2026. Zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026.

Jod ist ein Spurenelement, das Ihr Körper für die Bildung von Schilddrüsenhormonen braucht. Deutschland gilt nach WHO-Kriterien wieder als Gebiet mit leichtem Jodmangel, denn jodiertes Speisesalz wird in verarbeiteten Lebensmitteln seltener eingesetzt. Bei Plenthera finden Sie Jod als Kaliumiodid in den Elke Dag-Multivitaminen von Vitals: 75 µg pro Tagesdosis, exakt dosiert und zusammen mit Selen.

Welches Jod passt zu Ihnen?

ProduktJod pro TagesdosisBesonderheiten
Vitals Elke Dag-Multivitamine (bei Plenthera)75 µg (Kaliumiodid)Exakt dosiert, zusammen mit 55 µg Selen in einem vollständigen Multi
Iodid-Tabletten (andere Formen auf dem Markt)100 oder 200 µgIn Deutschland als Arzneimittel in der Apotheke erhältlich
Meeresalgen-Produkte (andere Formen auf dem Markt)Stark schwankendJodgehalt je nach Alge und Ernte sehr unterschiedlich

Was ist Jod?

Jod (I) ist ein essenzielles Spurenelement. Die Schilddrüse nutzt es zur Bildung der Hormone Thyroxin (T4) und Triiodthyronin (T3), die unter anderem den Stoffwechsel steuern. Der Körper kann Jod nicht selbst bilden; es muss über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Jod steckt vor allem in Seefisch, Meeresalgen, Milchprodukten und Eiern. In Deutschland ist die Verwendung von Jodsalz freiwillig. In Privathaushalten wird es häufig genutzt, in Brot, Wurst, Käse und Fertigprodukten dagegen seltener als früher – deshalb ist die Jodversorgung in den letzten Jahren wieder gesunken.

Die DGE nennt seit 2025 für Erwachsene einen Referenzwert von 150 µg Jod pro Tag, für Schwangere 220 µg und für Stillende 230 µg. Auf Etiketten wird mit 150 µg (NRV) gerechnet. Die tolerierbare Obergrenze der EFSA für die Gesamtzufuhr aus Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln liegt bei 600 µg pro Tag.

Jod und EFSA – was ist wissenschaftlich anerkannt?

Für Jod sind in der Verordnung (EU) 432/2012 unter anderem folgende gesundheitsbezogene Angaben zugelassen:

  • Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.
  • Jod trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • Jod trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei.
  • Jod trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Jod trägt zur Erhaltung normaler Haut bei.

Die Claims gelten bei einer täglichen Zufuhr, die mindestens 15 % des Referenzwerts liefert: 22,5 µg Jod pro Tagesdosis. Die Elke Dag-Multivitamine erreichen diesen Wert.

Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel eine Höchstmenge von 100 µg Jod pro Tagesdosis (Aktualisierung 2025); für Produkte, die sich an Schwangere und Stillende richten, 150 µg. Die Elke Dag-Multivitamine liegen mit 75 µg Jod darunter.

Wer nimmt möglicherweise zu wenig Jod auf?

Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hat rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Jodzufuhr. Besonders betroffen sein können:

  • Menschen, die kaum Jodsalz verwenden und selten Seefisch oder Milchprodukte essen.
  • Veganer, die auf Milchprodukte, Eier und Fisch verzichten.
  • Schwangere und Stillende, weil ihr Bedarf höher ist.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie ausreichend versorgt sind, oder Beschwerden haben, lassen Sie Ihre Situation ärztlich abklären, bevor Sie selbst supplementieren.

Jod bei Plenthera und andere Formen auf dem Markt

Elke Dag-Multivitamine (Vitals) – bei Plenthera

Elke Dag, Elke Dag 50+ und Elke Dag Platinum enthalten 75 µg Jod als Kaliumiodid pro Tagesdosis (50 % NRV), zusammen mit 55 µg Selen. Für eine kleine, exakt dosierte Ergänzung ist das der verlässlichste Weg. Zu den Multivitaminen.

Andere Formen auf dem Markt

Iodid-Tabletten mit 100 oder 200 µg sind in Deutschland als Arzneimittel in der Apotheke erhältlich. Lugolsche Lösung enthält pro Tropfen Milligramm-Mengen Jod und ist nach Einschätzung des BfR keine geeignete Lösung zur Verbesserung der Jodversorgung. Auch Meeresalgen-Produkte können je nach Alge und Ernte sehr unterschiedliche, teils sehr hohe Jodmengen enthalten; achten Sie auf einen angegebenen Jodgehalt pro Tagesdosis. Als Einzelprodukt für Deutschland führen wir derzeit kein Jodpräparat.

Wie wenden Sie Jod an?

  1. Prüfen Sie zuerst Ihre Ernährung: Wer Jodsalz verwendet und regelmäßig Seefisch und Milchprodukte isst, ist meist gut versorgt.
  2. Halten Sie sich an die Dosierung auf dem Etikett und rechnen Sie Jod aus mehreren Produkten zusammen.
  3. Bleiben Sie mit Ihrer Gesamtzufuhr unter der Obergrenze von 600 µg pro Tag.
  4. Bei einer Schilddrüsenerkrankung, Schilddrüsenmedikamenten, in der Schwangerschaft oder Stillzeit: Jodsupplements nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.
  5. Wenn Sie Levothyroxin einnehmen, nehmen Sie andere Supplements zeitversetzt ein, wie mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprochen.

Mythen und Missverständnisse über Jod

Mythos 1: „Viel Jod hilft der Schilddrüse viel.“

Falsch. Sowohl zu wenig als auch zu viel Jod kann die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht bringen. Mehr als den Bedarf zu decken, bringt keinen Vorteil.

Mythos 2: „Algen sind immer eine sichere, natürliche Jodquelle.“

Nicht automatisch. Der Jodgehalt von Meeresalgen schwankt stark je nach Art und Ernte. Achten Sie auf einen angegebenen Jodgehalt und halten Sie sich an die Dosierung.

Mythos 3: „Mit Jodsalz im Haushalt ist alles geregelt.“

Nicht unbedingt. Ein großer Teil des Salzes stammt aus Brot, Käse, Wurst und Fertigprodukten, die oft ohne Jodsalz hergestellt werden. Fragen Sie beim Bäcker und Metzger ruhig nach.

Jod mit anderen Supplements kombinieren

  • Multivitamine: Die Elke Dag-Linie von Vitals enthält Jod und Selen. Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.
  • Eisen: Eisen trägt wie Jod zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • Algen: Achten Sie bei Kombinationen mit Algenprodukten auf Ihre gesamte Jodzufuhr.
  • Mineralstoffe: das gesamte Mineralstoff-Sortiment im Überblick.

Häufige Fragen

Wie viel Jod brauche ich pro Tag?

Die DGE nennt seit 2025 für Erwachsene einen Referenzwert von 150 µg Jod pro Tag, für Schwangere 220 µg und für Stillende 230 µg. Auf Etiketten wird mit 150 µg (NRV) gerechnet. Die tolerierbare Obergrenze der EFSA für die Gesamtzufuhr liegt bei 600 µg pro Tag.

Bekomme ich genug Jod über die Ernährung?

Deutschland gilt nach WHO-Kriterien wieder als Gebiet mit leichtem Jodmangel. Jodiertes Speisesalz ist freiwillig und wird in verarbeiteten Lebensmitteln seltener verwendet. Wichtige Quellen sind Jodsalz, Seefisch, Milchprodukte und Eier.

Wie viel Jod sollte ein Nahrungsergänzungsmittel enthalten?

Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel eine Höchstmenge von 100 µg Jod pro Tagesdosis, für Produkte für Schwangere und Stillende 150 µg. Die Elke Dag-Multivitamine von Vitals liegen mit 75 µg darunter.

Brauche ich in der Schwangerschaft zusätzlich Jod?

In Deutschland wird Schwangeren und Stillenden meist eine zusätzliche Jodzufuhr über ein Supplement empfohlen. Sprechen Sie Art und Dosierung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme ab, vor allem bei einer Schilddrüsenerkrankung.

Darf ich Jod bei einer Schilddrüsenerkrankung einnehmen?

Bei einer Schilddrüsenerkrankung oder der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten sollten Sie Jodsupplements nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt verwenden. Zu viel Jod kann bestehende Schilddrüsenprobleme verstärken.

Warum wird Jod oft mit Selen kombiniert?

Beide sind an der Schilddrüse beteiligt: Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei, und Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Die Elke Dag-Multivitamine von Vitals enthalten beides.

Quellen

  • Verordnung (EU) 432/2012 – zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Jod und Selen.
  • BfR (2025) – Aktualisierung: Höchstmengenvorschläge für Jod in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Stellungnahme Nr. 065/2025.
  • DGE – Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Jod (2025).
  • RKI – Jodversorgung in Deutschland (Journal of Health Monitoring).
  • EFSA NDA Panel (2014). Scientific Opinion on Dietary Reference Values for iodine. EFSA Journal 12(5):3660.
  • Pearce EN et al. (2016). Consequences of iodine deficiency and excess in pregnant women: an overview of current knowns and unknowns. Am J Clin Nutr 104(Suppl 3):918S–923S.

Haftungsausschluss: Dieser Text dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Jod ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel. Im Zweifel oder bei Einnahme von Medikamenten empfehlen wir, zuerst einen Arzt oder orthomolekularen Therapeuten zu konsultieren.