Over Mineralstoffe
Verfasst vom Plenthera-Team (orthomolekular geschult). Wissenschaftlich geprüft im Oktober 2026. Zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026.
Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst bilden kann. Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor sind Mengenelemente, von denen Sie täglich Hunderte Milligramm benötigen; Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Selen, Chrom und Molybdän sind Spurenelemente, bei denen viel kleinere Mengen genügen. Bei Plenthera finden Sie Mineralstoffe als chelatierte Kapseln und Tabletten, ionisches Brausepulver und flüssige Tropfen – von Vitals, Plantforce, Doctor's Best, Arthur Andrew Medical, KiKi Health und Trace Minerals.
Auf dieser Seite: Welche Mineralstoffe braucht der Körper? · Unsere Unterkategorien · Welche Form passt zu Ihnen? · Obergrenzen und BfR-Höchstmengen · Häufige Fragen · Kombinieren mit · Quellen
Welche Mineralstoffe braucht der Körper?
Die Verordnung (EU) 1169/2011 nennt für 14 Mineralstoffe einen Referenzwert (NRV): Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Fluorid, Selen, Chrom, Molybdän und Jod. Für die meisten davon hat die EFSA auch eine tolerierbare Obergrenze (UL) festgelegt. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert den größten Teil; ein Supplement ergänzt gezielt.
Unsere Unterkategorien
- Magnesium – Bisglycinat, Citrat, ionisches Pulver, Tropfen und Komplex
- Multimineralien – breite Formeln mit Mineralstoffen und Spurenelementen
- Calcium – Calciumbisglycinat mit Magnesium, Vitamin D3 und K2
- Zink – Bisglycinat, Zink-L-Carnosin und flüssiges Zink
- Eisen – Eisenbisglycinat, Eisenkomplex und flüssiges Eisen
- Jod – Jod aus Meeresalgen
- Kupfer – flüssiges Kupfer
- Elektrolyte – Magnesium, Kalium und Natrium in Tropfen und Tabletten
- MSM – eine organische Schwefelverbindung, kein Mineralstoff im engeren Sinn, aber hier eingeordnet
- Trace Minerals – die Marke hinter den ionischen Mineraltropfen
Außerdem finden Sie in dieser Kategorie unter anderem Selen (Vitals Selen 200 µg als L-Selenomethionin) und Irisches Moos.
Welche Form passt zu Ihnen?
In einem Supplement ist ein Mineralstoff immer an einen anderen Stoff gebunden. Bei chelatierten Mineralstoffen (Bisglycinate, etwa TRAACS® und Albion®) ist der Mineralstoff an eine Aminosäure gebunden; sie gelten als gut verträglich. Organische Salze wie Citrat lösen sich gut. Anorganische Salze wie Oxid enthalten viel Mineralstoff pro Gramm, werden in Studien aber meist weniger gut aufgenommen. Ionische Tropfen enthalten den Mineralstoff in Wasser gelöst und lassen sich leicht dosieren. Welche Form am besten passt, hängt vom Mineralstoff, von der Dosierung und von Ihrer persönlichen Verträglichkeit ab.
Obergrenzen und BfR-Höchstmengen
Viel hilft nicht viel. Die EFSA nennt für Erwachsene unter anderem diese tolerierbaren Obergrenzen: Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln 250 mg pro Tag, Zink 25 mg, Kupfer 5 mg, Selen 255 µg, Jod 600 µg und Calcium 2.500 mg (Gesamtzufuhr). Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel außerdem diese Höchstmengen pro Tagesdosis: Magnesium 250 mg, Calcium 500 mg, Kalium 500 mg, Zink 6,5 mg, Eisen 6 mg, Jod 100 µg, Kupfer 1 mg und Selen 45 µg. Rechnen Sie die Mineralstoffe aus all Ihren Supplements zusammen und halten Sie sich an die Dosierung auf dem Etikett. Auf den Seiten der einzelnen Mineralstoffe lesen Sie je Produkt, wie sich die Dosierung zu diesen Werten verhält.
Häufige Fragen
Wann nehme ich Mineralstoffe am besten ein?
Die meisten Mineralstoffe zu einer Mahlzeit. Wenn Sie mehrere einzelne Mineralstoffe einnehmen, verteilen Sie vor allem Calcium, Eisen und Zink, weil sie sich gegenseitig in der Aufnahme behindern können. Halten Sie 2 Stunden Abstand zu Schilddrüsenmedikamenten und bestimmten Antibiotika.
Kann ich zu viele Mineralstoffe einnehmen?
Ja. Vor allem Zink, Selen, Jod, Eisen und Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln haben Obergrenzen, die Sie mit mehreren Produkten unbemerkt überschreiten können. Halten Sie sich an das Etikett und rechnen Sie alles zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen einem einzelnen Mineralstoff und einem Multimineral?
Ein einzelner Mineralstoff ergänzt gezielt einen Stoff. Ein Multimineral liefert kleinere Mengen mehrerer Mineralstoffe gleichzeitig, als breite tägliche Basis.
Woran erkenne ich einen Mangel?
Beschwerden sind selten eindeutig. Eine Blutuntersuchung beim Hausarzt schafft mehr Klarheit, zum Beispiel bei Eisen (Ferritin). Bei Magnesium sagt ein Blutwert wenig aus, weil der größte Teil in Knochen und Zellen steckt.
Sind Mineralstoff-Supplements vegan?
Die Mineralstoffe selbst sind nicht tierischen Ursprungs. Achten Sie aber auf die Kapselhülle (Gelatine oder pflanzlich) und eventuelle Hilfsstoffe; das steht auf dem Etikett.
Welche Marken führt Plenthera?
Vitals (chelatierte TRAACS®-Mineralstoffe), Plantforce (ionisches Magnesium), Doctor's Best (unter anderem Albion®-Chelate), Arthur Andrew Medical (Mag3 Ultra®), KiKi Health und Trace Minerals (ionische Tropfen). Auf jeder Produktseite steht die genaue Form.
Mit anderen Kategorien kombinieren
- Vitamine & Nahrungsergänzung – das gesamte Sortiment an Vitaminen und Supplements
- Vitamine – Vitamin D und K werden oft mit Calcium und Magnesium kombiniert
- Energie & Müdigkeit – Eisen und Magnesium tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
- Starke Knochen – Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt
- Sport & Regeneration – Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
Quellen
- Verordnung (EU) 432/2012 – zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Mineralstoffe.
- Verordnung (EU) 1169/2011, Anhang XIII – Referenzwerte für Vitamine und Mineralstoffe.
- EFSA (2024). Overview on Tolerable Upper Intake Levels for vitamins and minerals.
- BfR – Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln.
- DGE – Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr.
Haftungsausschluss: Dieser Text dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Im Zweifel empfehlen wir, einen Arzt oder orthomolekularen Therapeuten zu konsultieren.
