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Plenthera

Lion's Mane

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Kiki health - Organic Lion’s Mane Extract - 60 vcaps
Vegan

KiKi Health

Lion’s Mane – Bio-Pilzextrakt – 60 Kapseln

Regulärer Preis €22,39
Verkaufspreis Regulärer Preis
Kiki Health - Organic Lion’s Mane Extract - 50g

KiKi Health

Polvere di Lion’s Mane – Estratto di fungo biologico – 50 g

Regulärer Preis €25,45
Verkaufspreis Regulärer Preis
Stückpreis
€50,90pro 100g

Über die Kollektion

Verfasst vom Plenthera-Team (orthomolekular geschult). Wissenschaftlich geprüft im April 2026. Zuletzt aktualisiert: 22. September 2026.

Lion's Mane – im Deutschen als Igelstachelbart oder Affenkopfpilz bekannt, in Japan als Yamabushitake – ist ein bemerkenswerter Pilz mit weißen, haarähnlichen Stacheln, die an die Mähne eines Löwen erinnern. Buddhistische Bergmönche in Japan nutzten ihn über Jahrhunderte als Teil ihrer Ernährung. Das neuere Forschungsinteresse richtet sich auf seinen Einfluss auf den Nervenwachstumsfaktor (NGF) und die kognitive Funktion. Bei Plenthera finden Sie Lion's Mane von KiKi Health als Bio-Fruchtkörper-Extrakt in Kapseln und als Pulver – standardisiert auf Beta-Glucane.

Welches Lion's Mane passt zu Ihnen?

Form Spektrum Am besten für
Kapseln (Fruchtkörper-Extrakt) Polysaccharide / Beta-Glucane Praktisch, tägliche Anwendung
Pulver (Fruchtkörper-Extrakt) Polysaccharide / Beta-Glucane Kaffee, Smoothies, mild im Geschmack
Pilz-Blend (anderswo auf dem Markt) Lion's Mane mit anderen Pilzen Alle, die es komplett wollen
Dual-Extrakt (anderswo auf dem Markt) Vollständig (Polysaccharide + Terpenoide) Alle, die das volle Spektrum suchen

Was ist Lion's Mane?

Lion's Mane (Hericium erinaceus) ist ein essbarer Pilz aus der Familie der Hericiaceae. Er wird sowohl als Lebensmittel als auch als Supplement genutzt und enthält einzigartige Verbindungen – Hericenone (im Fruchtkörper) und Erinacine (im Myzel) –, die in der Forschung zum Nervenwachstumsfaktor (NGF) untersucht werden.

In der Natur wächst Lion's Mane als weißer, langstacheliger Ball an alten Buchen oder Eichen. Er kommt in Europa, Nordamerika und Asien vor und ist in Deutschland selten – er steht auf der Roten Liste der gefährdeten Großpilze. Für den Handel wird er weltweit kultiviert, vor allem in Asien.

Kulinarisch ist Lion's Mane einer der wenigen Pilze, deren Geschmack gern mit Krabbe oder Hummer verglichen wird – ein Fleischersatz mit Biss. In der japanischen Kultur ist er als Yamabushitake bekannt, nach den Yamabushi: Bergmönchen aus einer alten esoterisch-buddhistischen Tradition. Der Zusammenhang ist kein Zufall: In dieser Tradition wurde dem Pilz geistige Klarheit und Fokus zugeschrieben, und er gehörte zur Ernährung während langer Meditationsperioden.

In der Neuzeit erhielt Lion's Mane wissenschaftliche Aufmerksamkeit, nachdem zwei einzigartige Verbindungen isoliert worden waren: Hericenone (im Fruchtkörper) und Erinacine (im Myzel). Beide werden im Zusammenhang mit dem Nervenwachstumsfaktor (NGF) untersucht – einem Protein, das beim Wachstum und Erhalt von Nervenzellen eine Rolle spielt. Der größte Teil der Forschung ist präklinisch (Zell- und Tiermodelle); klinische Studien am Menschen gibt es ebenfalls, aber in geringerer Zahl und kleinerem Umfang. Sehen Sie sich auch unsere Reishi-Kategorie und Cordyceps-Kategorie für den breiteren Pilz-Kontext an.

Was sagt die Wissenschaft zu Lion's Mane?

Die Forschung zu Lion's Mane konzentriert sich auf mehrere Bereiche: kognitive Funktion, neurotrophe Faktoren (vor allem NGF), Nervenregeneration und gastrointestinale Aspekte. Eine häufig zitierte japanische Studie (Mori et al., 2009) berichtete über verbesserte kognitive Testwerte bei älteren Erwachsenen nach 16 Wochen Lion's-Mane-Supplementierung, mit Rückgang nach dem Absetzen – ein Muster, das eher auf einen vorübergehenden als auf einen dauerhaften Effekt hindeutet.

Wir beschreiben deshalb den traditionellen Kontext, die Zusammensetzung, die laufenden Forschungslinien und das, was Anwender als eigene Erfahrung berichten – ohne Wirkversprechen. Der größte Teil der Evidenz ist präklinisch; die klinischen Studien am Menschen sind klein in Zahl und Umfang.

Lion's Mane ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel. Bei Einnahme von Medikamenten (vor allem Blutverdünnern und Diabetes-Medikation) empfiehlt es sich, vorab mit Arzt oder Apotheker zu sprechen.

Hericenone, Erinacine und NGF – was sagt die Forschung?

Hericenone (vor allem H, I, J und K) und Erinacine (vor allem A, B und C) sind die beiden Verbindungsklassen, die Lion's Mane einzigartig machen. Hericenone stammen überwiegend aus dem Fruchtkörper, Erinacine vor allem aus dem Myzel. Beide werden im Zusammenhang mit dem Nervenwachstumsfaktor (NGF) untersucht, einem Protein, das Nervenzellen beim Überleben, Wachsen und Erhalt unterstützt.

In Zellkultur- und Tiermodellen zeigen beide Verbindungen eine NGF-Modulation. Beim Menschen ist die Evidenz begrenzter – direkte NGF-Messungen nach oraler Einnahme sind schwierig. Was es gibt, sind einige kleinere klinische Studien zu kognitiven Testwerten: meist positive Tendenzen, aber mit methodischen Einschränkungen, die eine starke Schlussfolgerung noch nicht rechtfertigen.

Die praktische Konsequenz: Lion's Mane ist interessant, aber noch unzureichend erforscht. Wer es ausprobieren möchte, kann das tun – der Pilz gilt als gut verträglich –, aber ohne Garantie auf den Effekt, der in der Werbung mitunter suggeriert wird. Unsere Haltung: zeigen, was es gibt, und ehrlich sein über das, was (noch) nicht belegt ist.

Die Lion's-Mane-Formen bei Plenthera

Lion's Mane Kapseln (Bio-Extrakt)

Konzentrierter Extrakt aus dem Fruchtkörper in Kapselform (KiKi Health, 60 vegane Kapseln). Bio-zertifiziert und standardisiert auf Beta-Glucane. Praktisch und exakt dosierbar – unsere erste Empfehlung.

Lion's Mane Pulver (Bio-Extrakt)

Extrahierter Fruchtkörper als Pulver (KiKi Health, 50 g). Mild im Geschmack – weicher als Reishi. Lässt sich in Kaffee, Smoothies oder warmen Haferbrei einrühren. Für alle, die lieber einen Löffel als eine Kapsel nehmen.

Weitere Formen auf dem Markt

Pilz-Blends kombinieren Lion's Mane mit anderen Arten (Reishi, Chaga, Cordyceps) in einer Mischung; wer mehrere Pilze möchte, kombiniert bei uns die einzelnen Extrakte aus unseren Reishi-, Cordyceps- und Chaga-Kategorien. Dual-Extrakte (Wasser- + Alkoholextrakt) liefern sowohl Polysaccharide / Beta-Glucane als auch Terpenoide (Hericenone, Erinacine) und werden als Kapsel oder Tinktur angeboten. Auch Myzel-Produkte sind erhältlich; achten Sie dabei auf den Anteil an Getreidesubstrat. Diese Formen sind derzeit nicht in unserem Sortiment.

Wie wenden Sie Lion's Mane an?

Einfacher Basis-Ansatz für Lion's Mane:

  1. Bestimmen Sie Ihre Präferenz: exakt dosieren (Kapseln) oder in Essen und Getränke einrühren (Pulver).
  2. Beginnen Sie mit der empfohlenen niedrigen Dosierung (500 mg Extrakt oder 1 g Pulver).
  3. Steigern Sie schrittweise auf 1000–1500 mg Extrakt oder 3 g Pulver pro Tag.
  4. Verteilen Sie die Menge auf 1–2 Einnahmen – morgens und eventuell nachmittags.
  5. Die Einnahme ist mit oder ohne Mahlzeit möglich; Konsistenz ist wichtiger als der Zeitpunkt.
  6. Geben Sie sich mindestens 6–8 Wochen konsequenter Anwendung für eine faire Beurteilung.
  7. Bei Einnahme von Medikamenten (Blutverdünner, Diabetes-Medikation): vorher Rücksprache halten.

Mythen und Missverständnisse über Lion's Mane

Mythos 1: „Lion's Mane ist ein Wunder-Nootropikum, das die Konzentration sofort steigert.“

Ein direkter „Konzentrations-Boost“ ist wissenschaftlich nicht belegt. Was es gibt, sind begrenzte klinische Studien mit gemischten Ergebnissen und präklinische NGF-Forschung. Ehrliche Erwartungen ersparen Enttäuschungen.

Mythos 2: „Myzel-Produkte sind genauso gut wie Fruchtkörper-Extrakte.“

Myzel und Fruchtkörper haben unterschiedliche Profile – Erinacine aus dem Myzel, Hericenone aus dem Fruchtkörper. Auf Getreide kultiviertes Myzel kann zu bis zu 80 % aus Substrat statt Pilz bestehen. Für konsistente Qualität setzen wir auf Fruchtkörper-Extrakte.

Mythos 3: „Je mehr Lion's Mane, desto schneller das Ergebnis.“

Adaptogene wirken in der Regel subtil und kumulativ. Höhere Dosierungen führen nicht automatisch zu besseren Effekten. Eine konsequente tägliche Einnahme über 6–8 Wochen sagt mehr aus als kurzzeitige hohe Dosen.

Mythos 4: „Lion's Mane heilt Alzheimer / Demenz.“

Falsch und rechtlich unzulässig als Aussage. Lion's Mane ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel, und es gibt keine anerkannte Behandlung von Demenz durch Supplements. Forschungsinteresse gibt es – aber zwischen Forschungsinteresse und belegter Behandlung liegt eine große wissenschaftliche Lücke.

Lion's Mane mit anderen Supplements kombinieren

Lion's Mane wird häufig mit anderen Pilzen oder Supplements kombiniert, um ein breiteres Profil zu erhalten. Beliebte Kombinationen:

  • Reishi: Tag-und-Nacht-Kombination (Lion's Mane tagsüber, Reishi für den Abend).
  • Cordyceps: für die Kombination aus Energie-Thema und Fokus.
  • B-Vitamine: B-Komplex und speziell B12 werden häufig mit Lion's Mane für das Gehirn-Thema kombiniert. Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Omega 3 (DHA): DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei (bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA).
  • Magnesium (u. a. L-Threonat): Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Die L-Threonat-Form wird auf ihre Aufnahme ins Gehirn untersucht und häufig in Gehirn-Formeln mit Lion's Mane kombiniert.
  • L-Theanin: wird für Fokus ohne Unruhe eingesetzt.

Häufige Fragen

Was ist Lion's Mane?

Lion's Mane (Hericium erinaceus) ist ein essbarer Pilz, der im Zusammenhang mit kognitiver Funktion und dem Nervenwachstumsfaktor (NGF) untersucht wird. Im Deutschen heißt er Igelstachelbart oder Affenkopfpilz.

Wie wirkt Lion's Mane?

Lion's Mane enthält Hericenone und Erinacine, zwei einzigartige Verbindungsklassen, die in präklinischer Forschung eine NGF-Modulation zeigen. Die klinische Evidenz beim Menschen ist begrenzt.

Wie viel Lion's Mane pro Tag?

Pulver: 1–3 Gramm. Konzentrierter Extrakt: 500–1500 mg pro Tag. Folgen Sie dem Etikett.

Wann Lion's Mane einnehmen?

Häufig morgens oder am frühen Nachmittag – viele Anwender empfinden es als wachmachend. Mit oder ohne Mahlzeit.

Was ist Dual-Extrakt Lion's Mane?

Kombination aus Wasser- und Alkoholextrakt – liefert sowohl Polysaccharide als auch Terpenoide. Breiteres Spektrum als eine einzelne Extraktionsmethode. Derzeit nicht in unserem Sortiment.

Lion's Mane für Fokus – wirkt das?

Klinische Studien zeigen gemischte Ergebnisse. Viele Anwender berichten subjektiv von einer Verbesserung, aber die Evidenz ist nicht schlüssig.

Was ist der Unterschied zwischen Fruchtkörper und Myzel?

Der Fruchtkörper (der sichtbare Pilz) ist reich an Hericenonen und Beta-Glucanen. Das Myzel (Wurzelgeflecht) enthält Erinacine. Premium-Produkte nutzen vor allem den Fruchtkörper.

Hat Lion's Mane Nebenwirkungen?

In der Regel gut verträglich. Einzelne berichten von leichten Magenbeschwerden oder Hautausschlag. Bei Einnahme von Medikamenten vorher Rücksprache halten.

Darf man Lion's Mane jeden Tag einnehmen?

Ja, die tägliche Einnahme ist üblich. Wer Pausen einlegen möchte: Zyklen von 8–12 Wochen Einnahme und 2 Wochen Pause sind ein gängiger Ansatz bei Adaptogenen.

Ist Lion's Mane vegan?

Lion's Mane ist ein Pilz und damit nicht tierischen Ursprungs. Achten Sie auf die Kapselhülle: Gelatine ist tierisch, pflanzliche Hüllen (HPMC) sind vegan. Die KiKi-Health-Kapseln in unserem Sortiment sind vegan.

Quellen

  • Mori K. et al., "Improving effects of the mushroom Yamabushitake (Hericium erinaceus) on mild cognitive impairment", Phytother Res (2009).
  • Lai PL. et al., "Neurotrophic properties of the Lion's mane medicinal mushroom", Int J Med Mushrooms (2013).
  • Friedman M., "Chemistry, Nutrition, and Health-Promoting Properties of Hericium erinaceus", J Agric Food Chem (2015).
  • Phan CW. et al., "Therapeutic potential of culinary-medicinal mushrooms for the management of neurodegenerative diseases", Crit Rev Biotechnol (2015).

Haftungsausschluss: Dieser Text dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Lion's Mane ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel. Im Zweifel oder bei Einnahme von Medikamenten empfehlen wir, zuerst einen Arzt oder orthomolekularen Therapeuten zu konsultieren.